Herzlichen Dank

Donnerstag, 19. Juni 2014

 

AN ALLE HELFER DES RETTUNGSEINSATZ “RIESENDING” !!!

 

Das Tageslicht sehen, die Wärme der Sonne spüren – wie selbstverständlich, ja manchmal sogar achtlos gehen viele Menschen mit diesen „Selbstverständlichkeiten“ um. Vor allem die, die nie Dunkelheit, Kälte und Feuchte in ihrer ganzen Dimension erfahren haben; die nicht wissen, wie es ist, dies nicht einfach hinter sich lassen zu können, wenn einem danach ist.

Aber Ihr – Ihr alle, die Ihr Euch in diesen Tagen all diesen Elementen in extremster Weise gestellt habt – Ihr wisst, um was es geht und dass „Selbstverständlichkeiten“ niemals selbstverständlich sind. Dafür Euch allen ein „nicht selbstverständliches“ DANKE!

 

„D A N K E“ . . .

 

…für Euer selbstloses Handeln, in Sinne von „Einer für alle, Alle für Einen“

… für Eure körperliche und mentale Begleitung von Johann

… für Eure Sorge um Johann

… für Euren Zusammenhalt

… für Euren bedachten Umgang miteinander

… für Eure körperlich und psychische Belastbarkeit

…für Euer „an die eigenen Grenzen gehen“

… für Eure Risikobereitschaft gegenüber Eurer eigenen Gesundheit

… für Euren Mut und übermenschliche Leistung

… für Eure Besonnenheit und bedachte Handlungsweise

…für Euer Durchhalten und Eure Unbeirrbarkeit

…für Euer Zurückstellen Eurer eigenen Bedürfnisse, Befindlichkeiten und Emotionen

… für Eure permanente Konzentration und Fokussierung auf das, was gerade wichtig ist

…für Euer Vorausschauen, aber gleichzeitig „im Moment“ zu sein

… für Eure Souveränität, in dieser extremen Situation die Nerven zu behalten und sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen

…für Euer „Wegstecken“ all der „Beschwerden“ (z. B. Ruhestörung wegen Hubschrauberlärm usw.) von Seiten Außenstehender

… für Eure Toleranz gegenüber den „Störern der Rettungsaktion“

… für Eure über Grenzen hinaus geniale, reibungslose und logistisch organisierte Zusammenarbeit

… Danke, dass es Euch alle gibt!!!

 

 

Danke, JOHANN …

... für Dein Vertrauen in Deine Kameraden und alle Helfer

… für Dein Durchhalten

 

Danke, an alleAußenstehenden“ …

… für Verständnis und Unterstützung , in welcher Art auch immer, in dieser außergewöhnlichen Situation

... für das Aushalten von Hubschrauberlärm und Unruhe vor Ort

 

 

 

AN ALLE, DIE MIT DER MATERIE DER HÖHLENFORSCHUNG NICHT VERTRAUT SIND, ...

… DENKT DARAN, …

 

… dass es sich um einen Unfall handelt, der ebenso an anderer Stelle hätte passieren können, z. B. im Straßenverkehr – auch da gibt es unverschuldete Unfälle durch Steinschlag.

... dass dieser Unfall nicht geschehen ist, weil jemand aus Jux und Tollerei oder „Just for Fun“ in einer Höhle „umeinander gekraxelt“ ist oder unbedacht handelte, …

… denn ein Höhlenforscher handelt niemals leichtfertig oder leichtsinnig. Er besitzt den größten Respekt und die Ehrfurcht vor der Natur und weiß sehr genau, was er tut. Er ist kein „Höhlen-Eventler“

… dass Johann Westhauser, wie viele andere, ein sehr erfahrener Höhlenforscher mit langjähriger Praxis und Erfahrung in Höhlenbegehungen, vor allem auch in alpinen Höhlen, ist 

… dass Höhlenforscher mit ihrer Arbeit einen erheblichen Anteil an wissenschaftlichen Erkenntnissen u. a. über unsere Erdgeschichte, Geologie und Hydrologie beitragen

… vorsichtig mit Kommentaren, Äußerungen und Urteilen über eine Materie umzugehen, von der man nicht die nötigen Einblicke und Kenntnisse hat.

… dass Rettungsaktionen keine Unterhaltungssensationen sind

… das eine Rettungsaktion nicht mit der Bergung eines Verunfallten beendet ist

… dass Behinderungen der Rettungsarbeiten, z. B. aus Sensationslust oder falsch verstandener Informationspflicht unverantwortlich und gefährdend für die gesamte Rettungsaktion und aller Beteiligten sind

…dass alle Helfer sich ehrenamtlich für andere einsetzen und handeln und somit unentgeltlich im Einsatz sind – sie HELFEN !!! - immer, überall und jederzeit !!!

 

 

WÜNSCHE AN ALLE….

 

… HELFER

   … dass Ihr alle bald zur Ruhe kommt und schnell Erholung findet

   … dass Euch im Rahmen Eures Helfens niemals etwas passiert

   … dass Euer Einsatz und Eure Arbeit für andere in Zukunft gebührende Anerkennung findet, vor allem in     der Bevölkerung

 

… JOHANN

   … dass Du schnell vollständig gesund wirst

   … dass Du Dein Können und Vertrauen in Deine Arbeit in der Höhlenforschung trotz dieses  Erlebnisses      nicht verlierst           

 

 

Wir ziehen mit dem größten Respekt vor allen Helfer,

 denen in der Logistik, im „Hintergrund“ und im „Drumherum“,

ganz besonders aber vor all den Helfern „vor Ort und am Mann“

unseren Hut !!!

 

 

Angelika & Helmut Köhler

 

Mitglieder der Karstgruppe Mühlbach e. V.

(Deutschland)